Innovation entsteht wenn Realitäten aufeinandertreffen.

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Innovation entsteht wenn Realitäten aufeinandertreffen. 〰️

Praxis und Forschung auf Augenhöhe

Die großen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit – gesunde Lebensmittelproduktion, Biodiversitätsverlust, Klimawandel, Bodendegradation, soziale Gerechtigkeit – verlangen nach neuen Formen der Wissenschaft. Exzellente Forschung muss nicht nur Wissen schaffen, sondern Wirkung entfalten.

Das Innovationszentrum für Agrarsystemtransformation (IAT) ist eine neue Forschungseinheit des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), in Kooperation mit der Universität Kassel, der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hochschule Geisenheim University. Gemeinsam gehen wir neue Wege in der Wissensproduktion: offen, partizipativ, langfristig, praxisnah und wirkungsorientiert.

Wir bringen Menschen aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Nachbarschaft zusammen, die gemeinsam die Zukunft der Agrarlandschaft gestalten wollen. Dafür bauen wir in fünf Regionen Deutschlands Reallabore auf. Dort arbeiten wir daran, dass Landwirtschaft bestmöglich zu den Bedürfnissen der Gesellschaft passt und sichere Einkommen bietet. Wir werden Neues probieren, Innovationen testen und gemeinsam lernen.

Parallel entstehen an den Standorten Witzenhausen, Giessen und Geisenheim seit 2026 IAT-Campusse. Der Hauptsitz des IAT ist Müncheberg in Brandenburg.

DAS IAT …

  • ... agiert als wissenschaftlicher Partner

    in der Entwicklung, Testung, Validierung, Bewertung und Skalierung von Innovationen in der Landwirtschaft und deren Wertschöpfung. Es bringt wissenschaftlich fundiertes Wissen in den Prozess ein, ist Teil von experimentellen Prozessen, schafft Reflexionsräume und sichert die Anschlussfähigkeit an unterschiedliche Disziplinen.

    • Mitarbeit an Co-Design-Prozessen zur partizipativen Entwicklung von Forschungsfragen gemeinsam mit Praxis, Politik und Gesellschaft.

    • Möglichkeit zur systemischen Forschung auf Betriebs-, Landschafts- und Ernährungssystemebene.

  • ... arbeitet mit Reallaboren

    als dem zentralen Forschungsmodus. Diese bieten den Rahmen für transdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe – mit dem Ziel, regionale Herausforderungen wissenschaftlich fundiert und praxisnah zu adressieren.

    • Wirkungsanalysen und Evaluationsdesigns für gesellschaftliche Transformation.

    • Qualitativ hochwertige, inter-, multi- und transdisziplinäre Forschungsdesigns.

    • Open Science und Reallabor-Forschung als methodische Schwerpunkte.

  • ... begleitet die Entwicklung, Testung, Validierung, Bewertung und Skalierung

    kontextspezifischer Lösungen. Beispielsweise für Bodengesundheit, Klimaresilienz, Biodiversität, betriebswirtschaftliche Resilienz, regionale Wohlfahrt und gesunde Agrarprodukte für zentrale Transformationsheraus-forderungenwie u. a. Biodiversitätsverlust, Bodenerosion oder klimatische Veränderungen und verknüpft diese mit wissenschaftlicher Analyse, Reflexion und Evaluation.

    • Entwicklung und Bereitstellung von Modellen, Szenarien, Indikatoren und Bewertungswerkzeugen.

    • Aufbau und Nutzung von Forschungsdateninfrastrukturen, z. B. für Landschaftsbeobachtung oder sozioökonomische Systeme.

  • ... schafft geschützte Räume,

    in denen experimentiert werden kann und neue technische, soziale oder organisatorische Lösungen erprobt, angepasst und weiterentwickelt werden können – mit dem Ziel, ihre Passgenauigkeit für reale Bedarfe zu erhöhen und ihr Potenzial zur Unterstützung gesellschaftlicher Transformationsprozesse auszuschöpfen. Das IAT versteht Innovation dabei als lernorientierten, iterativen Prozess, in dem Scheitern erlaubt und Teil eines gemeinsamen Erkenntnisprozesses ist.

Forschung in Reallaboren. Über reallabore.

Reallabore verstehen wir als experimentelle Transformationsregionen – also Regionen des Wandels, die anhand regional thematischer Schwerpunkte organisiert sind. Sie sind jeweils auf ein zentrales Entwicklungsfeld hin ausgerichtet und wurden in verschiedenen naturräumlichen und sozioökonomischen Kontexten sowie Produktionssystemen konzipiert. In den Reallaboren sollen zeitnah Lösungen für den Wandel der Agrarsysteme entwickelt werden, die andere Regionen in ihrer Entwicklung inspirieren.

Arbeitsgruppen im Aufbau

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Arbeitsgruppen im Aufbau *

Das IAT besteht aus 17 Forschungs- und Servicegruppen, die auf die vier Standorte Müncheberg, Witzenhausen, Gießen und Geisenheim verteilt werden und sich im Aufbau befinden. Sie werden von gemeinsam berufenen Professuren oder ZALF-Tenure-Track-Forschenden geleitet. Dazu gehören 15 Forschungsgruppen, zwei Servicegruppen sowie das IAT-Koordinationsbüro. Alle Arbeitsgruppen sind in allen Reallaboren des IAT tätig. Die Arbeitsgruppen bilden sechs methodische Schwerpunktbereiche. Sie fördern den wissenschaftlichen und methodischen Austausch und die Konsolidierung, während die Forschungskooperation in so genannten Use Cases (mittelfristige thematische Herausforderungen) über alle Schwerpunktbereiche, Standorte und Reallabore hinweg stattfindet.

Arbeitsgruppen im bereich
Co-Entwicklung Landnutzungssysteme

Arbeitsgruppen im bereich Co-Design von Wertschöpfungsnetzwerken

Arbeitsgruppen im bereich Modellierung und Bewertung

Arbeitsgruppen im bereich Datenanalyse und Monitoring in den IAT-Reallaboren

Arbeitsgruppen im bereich Reallaborforschung und Science-Policy

Datenmanagement, Modellierung und Monitoring

Unsere Ansprechpartner*innen

Gestalte die

Landwirtschaft
der Zukunft.